Staatssekretärin informierte sich über aktuellen Baufortschritt

 

Staatssekretärin Jaqueline Kraege aus dem Mainzer Umweltministerium informierte sich an der Baustelle vor Braubachs Neustadt über den aktuellen Baufortschritt. Anlässlich eines Besuches in Braubach nutzte die Staatssekretärin die Gelegenheit zu einem informellen Gespräch mit Vertretern der Hochwassernotgemeinschaft. Vorsitzender Heinz Scholl, sein Stellvertreter Dirk Schmidt und Geschäftsführer Kurt Clos überreichten hierbei der - in Begleitung von Stadtbürgermeisterin Rita Wolf, Landtagsabgeordneten Roger Lewentz und SPD-VG-Fraktionsvorsitzenden Albert Buchheit - erschienen Staatssekretärin als Willkommensgruß einen Braubacher Wein des Jahrgangs 1993, der die Katastrophenhochwasser zu den Jahreswenden 93 und 95 überlebt hatte, und den HWNG-Videofilm über den Hochwasserschutz für die Braubacher Altstadt. Der HWNG-Vorstand lobte in diesem Zusammenhang ausdrücklich den zügigen Baufortschritt und das gute Miteinander zwischen Baufirma, Ingenieurbüro, Wasserwirtschaft und den Anwohnern der Neustadt. „Jeder Tag, den das Schutzbauwerk früher fertig wird, kann im Wettlauf mit dem nächsten Hochwasser endlich mehr Sicherheit oder nochmals Untergang bedeuten“, so Heinz Scholl.

 

Außerdem lobten die Vertreter der Hochwassernotgemeinschaft die ebenfalls nun begonnene Fällung der „Pappelplantage“ am Rheinufer. Braubachs Rheinfront erhalte damit eine herausragende ökologische und touristische Aufwertung, welche die Stadtansicht in einem neuen Glanze erstrahlen lasse. Man freue sich, dass auch  diese Anregung seitens der HWNG-Braubach zur Umgestaltung der Pappelfront – mit Unterstützung des Mittelrhein-Forums und der HWNG-Rhein – im Umweltministerium und der Landesregierung auf so große Resonanz und Hilfe gestoßen sei.