Hochwassernotgemeinschaft Braubach e.V. 
 

Aktuelles

26.10.2025

Workshop „Hochwasserbetroffenheit vermitteln“

Katastrophenvorsorge ist eine Gemeinschaftsanstrengung

Am 09. Oktober veranstaltete die Hochwassernotgemeinschaft Rhein e.V. den Workshop „Hochwasserbetroffenheit vermitteln – Wie können Kommunen Betroffene besser sensibilisieren?“. Die Hochwassernotgemeinschaft Braubach hat sich ja auch den Kampf gegen die sog. „Hochwasserdemenz“ auf die Fahnen geschrieben und versprach sich von diesem Workshop wichtige Hinweise und so nahmen Kai Wernecke, Holger Puttkammer und Heinz Scholl, der auch im Vorstand der HWNG Rhein ist und den Workshop unterstützte, daran Teil. Dieses Jahr fand der ganztägige Workshop in den Räumen der Stadtentwässerungsbetriebe (StEB) der Stadt Köln statt, in deren Verantwortungsbereich auch der Hochwasserschutz und entsprechende Sensibilisierung der Bevölkerung liegt.
Nach Begrüßung und zwei Impulsvorträgen ging es in die Workshops zu den Themen: (1) Effektive Strategien der Hochwasserrisikokommunikation, (2) Leuchttürme – Synergie-Effekte bei Katastrophen/HW-Vorsorge am Beispiel der Stadt Köln, (3) (soziale) Medien in der Risikokommunikation, „HochwasserTOK“.
Wie immer waren hochkarätige Dozenten eingeladen, die anhand ihrer praktischen Erfahrungen aus den Themen Berichten konnten und mit den Teilnehmern individuelle Adaptionen erarbeiten und bewerten konnten.
IMG_STEB.jpgFotounterschrift: (v.l.n.r.) Kai Wernecke, Heinz Scholl, Ute Eifler und Holger Puttkammer

„Hochwasserschutz kann nicht vor jedem Hochwasser schützen“, so Heinz Scholl, “auch der Braubacher Hochwasserschutz ist auf ein 65-jähriges Hochwasser beschränkt und hält den Pegel dann auf Höhe der Fahrbahndecke, die Keller sind damit vom Hochwasserschutz ausgenommen, Eigenvorsorge ist erforderlich.“
„Wir haben als Hochwassernotgemeinschaft in Braubach schon einiges umgesetzt, wie z.B. Pegellatten mit den Ständen der vergangenen Hochwasser“, sagt Kai Wernecke, der auch selbst eine solche am Haus angebracht hat. „Ich bin froh, dass bei uns in Stadt und Verbandsgemeinde die Politik die Hochwasser- und Starkregenvorsorge mit Nachdruck und Konzepten unterstützen und damit den Bürgerinnen und Bürgern ermöglicht, Vorsorge zu betreiben und unnötige Schadensvertiefungen zu vermeiden und dass es mit den Katastrophenleuchttürmen auch bei uns jetzt los geht“, so Holger Puttkammer.
Die Veranstaltung zeigte auf, dass Katastrophenschutz und -vorsorge eine Gemeinschaftsanstrengung von Kommunen und Bürgerinnen und Bürgern ist.
Die Einwohner können sich nicht allein auf kommunale Vorsorge verlassen, sondern sollten eigeninitiativ vorsorgen.

Für den Vorstand der HWNG Braubach e.V.
Holger Puttkammer und Kai Wernecke

Admin - 17:11:41 @ Allgemein