Hochwassernotgemeinschaft Braubach

Drittes informatives Treffen mit Vertretern der Wasserwirtschaft und dem HWNG-Vorstand auf der Baustelle terminiert

Wie im Zusammenhang mit dem drohenden Baustopp im Rahmen der Sondersitzung des Rates am 27. März 2007 zwischen dem HWNG Vorsitzenden, Heinz Scholl, und dem Leitenden Wasserwirtschaftler der Regionalstelle Montabaur, Hans-Joachim Schalm, verabredet, findet wieder turnusgemäß ein informatives Treffen zum Baufortschritt der Hochwasserschutzbaustelle vor der Braubacher Neustadt statt. Dieses 3. Treffen zwischen dem HWNG-Vorstand und Vertretern der Wasserwirtschaft ist offen für alle interessierte Anlieger und Mitbürger und bietet die Möglichkeit zur Klärung aktueller Fragen und zum Meinungsaustausch.

Der Termin ist am Dienstag, dem 15. Mai 2007, um 16.00 Uhr. Treffpunkt ist das neue Betriebsgebäude für den Hochwasserschutz.

Fragen zur Baustelle können dem Vorstand bis zum 14. Mai auch telefonisch oder per e-mail mitgeteilt werden(Tel. + Fax 02627/1706 oder email: hscholl@rz-online.de). Diese werden dann ebenfalls zur Sprache gebracht.

Da die Bewegungsfreiheit der Kinder des Katholischen Kindergartens und der Schüler der Marksburgschule durch die Hochwasserbaustelle lange Zeit eingeschränkt war – bzw. im Falle der Schüler immer noch ist – hat der HWNG-Vorstand auf Anregung des 2. Vorsitzenden, Dirk Schmidt, in der vergangenen Vorstandssitzung den einstimmigen Beschluss gefasst jeweils 250,00 Euro an beide Einrichtungen zur Anschaffung von Kleingeräten als „Geduldspflaster“ zu spenden.

Das neue Betriebsgebäude sieht von Außen mit seiner Holzverschalung und äußerlich sichtbaren Technik schon relativ fertig aus. Im davor liegenden Gelände ist auch schon der Modellierungsansatz des innenliegenden Erddammes erkennbar. Die ersten Regenwolken über Braubach seit mehr als sechs Wochen erinnern daran, dass der Rhein auch wieder ansteigen kann.

Die Ampelbaustelle ist nach wie vor eine Geduldsprobe für die Berufspendler aus den Rheingemeinden - während daneben im Kindergarten die neuen Spielgeräte von den Kindern endlich eifrig genutzt werden können.

Fotos: H. Scholl