Mit Spende ein Zeichen setzen

Hochwassernotgemeinschaft Braubach spendet für Flutopfer an der Elbe

BRAUBACH. Die Hochwassernotgemeinschaft (HWNG) Braubach hat 500 Euro an HELFT UNS LEBEN, die Hilfsorganisation unserer Zeitung, zur Unterstützung der Flutopfer an der Elbe gespendet. "Im Jahr 1983 waren wir in einer ähnlichen Situation, als das Hochwasser zwei Mal in vier Wochen kam", begründet HWNG-Vorsitzender Heinz Scholl.

Bei der jüngsten Jahreshauptversammlung war die Anregung aufgekommen, kurz darauf war der Scheck auch schon geschrieben - verbunden mit dem Aufruf an die Menschen, mit privaten Spenden die Aktion HELFT UNS LEBEN, die garantiert, dass das Geld ohne Umwege direkt bei den Menschen im Krisengebiet ankommt, auch weiterhin zu unterstützen. "Unser Beitrag ist eine symbolische Summe, wir wollen ein Zeichen setzen. Wir hoffen, dass weiter geholfen wird", sagt Scholl.

Gerade am Mittelrhein, wo das Hochwasser den Anliegern immer wieder zusetzt, könne man die Not und das Elend der Menschen in Ostdeutschland gut verstehen - wenngleich das Ausmaß der Flut an der Elbe mit Rheinhochwassern kaum zu vergleichen sei. "Die Hochwassernotgemeinschaft warnt jedoch schon lange davor, dass auch uns eine wirklich verheerende Katastrophe drohen kann", sagt Scholl.

Bei der Versammlung der HWNG wurde indes nicht nur über das Hochwasser rund um Dresden und Magdeburg gesprochen, auch die geplanten Schutzmaßnahmen für die Braubacher Neustadt wurden diskutiert, zumal kurz zuvor die Mitteilung von der Verwaltung kam, dass für die Baumaßnahmen weitaus weniger Grundstücksankauf nötig sein wird als ursprünglich vorgesehen. Das dürfte für Erleichterung bei den Anwohnern sorgen. Scholl optimistisch: "Wenn alles gut klappt und wir wollen natürlich so wenig Widerstand wie möglich aufbauen, dann könnte im kommenden Jahr mit dem Bau begonnen werden." Verwaltung und Bürgerinitiative arbeiteten gut zusammen: "Wir sind auf einem guten Weg." (tim)

Rhein-Lahn-Zeitung - Ausgabe Bad Ems, Lahnstein vom 22.08.2002, Seite 21.


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