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Die Hochwassernotgemeinschaft verfolgt die Idee eine Entlastungsleitung im Straßentunnel der projektierten Ortsumgehung Braubach zu integrieren. Aufgabe dieses Bypasses ist die Entlastung des Großbachs bei Starkregen. Somit könnte das Schutzziel des Regenrückhaltebeckens weiter erhöht werden. Außerdem stünde das umgeleitete Volumen dem von Hinterwald kommenden Mühlbach im Durchfluss durch Braubach zur Verfügung. Dieser mündet im Bereich vor ECOBAT Resources (vormals BSB Recycling GmbH) in den Großbach.
Innerhalb Braubachs sind durch Verrohrung und Kanalisierung die freien Leitungsquerschnitte limitiert. Rechenbeispiele zu Folge verdoppelt eine Entlastungsleitung von 1,2m Durchmesser die Wassermenge, die unterhalb des Regenrückhaltebeckens schadlos abgeführt werden kann und dessen Schutzziel erhöht sich maßgeblich.
Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Altstadt-Hochwasserschutz. Kommt es während eines Rhein-Hochwassers zeitgleich zu einem Starkregenereignis, besteht die Gefahr der Überflutung der geschützten Straßen und Gassen durch das rückwärtig einfließende Regenwasser. Auch zu dieser Risikominimierung trägt der Bypass bei.
Die Erweiterung um eine Starkregen-Entlastungsleitung verleiht dem Projekt Ortumgehung weiteres Gewicht. Diese zusätzliche Funktion dürfte die Bilanz im noch helleren Licht erscheinen lassen. Ein Bauwerk – doppelter Nutzen!
Beide Interessengemeinschaften, HWNG und Braubach Lebenswerter e.V., stehen im Austausch und wollen gemeinsam alle Chancen nutzen, einen weiteren Schritt für Braubachs Infrastruktur voran zu treiben.
Die Hochwassernotgemeinschaft hat die Idee weit gestreut. Unter anderem an das Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Klima, Energie u. Mobilität RLP, die Wasserwirtschaft des SGD Nord und dem Landesbetrieb Mobilität RLP. Leider ist die Resonanz bisweilen nicht zufriedenstellend. Nach der Ahrflut könnte man eine größere Aufmerksamkeit erwarten.


